Die muntere Allroundtruppe inklusive Schlachtenbummlern besammelte sich pünktlich um
09:45 Uhr beim Restaurant Kreuz und schon starteten wir den ereignisreichen Tag. Bei der
Ilfishalle in Langnau angekommen, nahmen wir den ersten Marsch Richtung Festzelt in
Angriff, um uns zu stärken und zu erfrischen. Dann ging es los! Nach gefühlten 3 Stunden
Marsch in der hitzigen Sonne erreichten wir die Badi. Kaum den Platz in Beschlag
genommen, zog es die ersten Richtung Wasser, während dem sich die Anderen zuerst
einmal von den Strapazen der Reise erholten. Und was für ein Platz wir doch hatten! Aus
dem Liegen in der Badi konnten wir die Gymnastiken Gross- und Kleinfeld hautnah erleben!
Wo gibt’s denn bitte sowas!? Die Zeit verflog, die letzten Allrounder stiessen zu uns und so
langsam aber sicher begann das Kribbeln auf den Wettkampf. Nach intensivem Einturnen
wollten wir uns langsam aber sicher auf den Wettkampfplatz begeben. Doch dann ein
Telefon von unserem Oberturner! Dies bedeutet kurz vor dem Wettkampf selten etwas
Gutes. Und so war es. Wir mussten uns nochmals melden bei der Meldestelle vor dem
Wettkampf. So begab sich ein tapferer Turner auf die weite Reise zur Ilfishalle hin und
zurück und schaffte es doch noch rechtzeitig. Nun war alles bereit und der Wettkampf konnte
beginnen. Nach einer Durchzogenen Leistung am KTF 1 Woche vorher mit der Note 7.56
waren wir auf wieder Gutmachung aus. Ein um den anderen Ball wurde mit Gefühl
geschlagen und sanft gefangen, Show- und Flugeinlagen wurden geboten und dies nicht nur
von jungen Leichtgewichten. Wir konnten also sagen, dass jeder sein bestes gab. Dies
wurde auch belohnt. Mit einer Note von 8.13 konnten wir uns um Sage und Schreibe 0.57
Punkte steigern und den guten 4. Platz von 12 Teilnehmern erreichen. Dies wurde natürlich
gebürtig gefeiert mit einem kühlen Blonden und einem Schwumm in der Badi. Anschliessend
begaben wir uns zum Nachtessen ins Festzelt, welches bereits bis auf die letzten Plätze
gefüllt war. Steht da etwas Grosses bevor? Ja und wie! Die Partyband „Tornados“ heizte den
Turnerinnen und Turnern ein und so entstand in Kürze ein riesiges und geselliges Fest,
welches wohl 3 Tage hätte dauern können. Erschöpft begaben wir uns im gemütlichen Bus
auf die Heimreise, welche unterschiedlich genutzt wurde. In Subingen angekommen, wurden
wir noch Privat verköstigt und ein nochmaliger Schwumm lag für unsere Wasserratten drin.
So endete ein durchaus erfolg- und abwechslungsreicher Wettkampf.
Liebe Grüsse
Mätthu Kummli


