Treffpunkt 7.00 Uhr Parkplatz Restaurant Kreuz Subingen. Es ist fünf vor 7 und es sind erst zwei Autos
eingetroffen. Punkt 7 fährt der Rest ein. Wir besammeln uns – die Stimmung ist noch etwas verschlafen.
Apropos verschlafen, fehlt da nicht noch jemand? Mit etwas Verspätung, aber komplett können wir ins
Skiweekend starten.
Sind wir schon da? Der vierjährige Jonas Müller begleitet die Grossen zum Skifahren. Energiegeladen kann
er es kaum erwarten endlich die Ski unter den Füssen zu haben. Die Sonne lacht uns bereits auf der
Autobahn entgegen, die Wetterprognosen sind hervorragend, wir sind alle gespannt ob das Wetter hält
was es verspricht.
Angekommen, Tageskarten verteilt, erste Abfahrt: Bereits nach wenigen Metern fliesst das Blut. Unser
«Simon Ammann» ist auf die Nase gefallen. Ob sie wohl gebrochen ist?
Die Sonne hat richtig Power. Man schwitzt auch ohne sich zu bewegen. Dieses optimale Wetter macht
vielen zu schaffen, so dass nach wenigen Abfahrten bereits der Liegestuhl oder die Sonnenterrasse
aufgesucht wird. Die einen stärken sich mit fester Nahrung – andere mit Flüssiger. Wer noch Kraft hat,
fährt noch ein-‐, zweimal, die anderen traversieren zum Urinus. Nachdem alle eingetroffen sind, offeriert
uns der Präsi ein Apéroplättli. Vielen Dank Rolf!
…und dann kommt die Pistenkontrolle angefahren… Ob wir denn nicht wissen, dass wir bereits unten sein
sollten? Wir konnten doch noch 15min aushandeln, dann aber war es höchste Zeit.
Beim Haus angekommen erwarten uns bereits unsere Nicht-‐Skifahrer. Das Bier bereits schön im Schnee
gekühlt. Anstossen auf den wunderschönen mehr-‐oder-‐weniger-‐Skitag. Das selbst ernannte Chuchi-‐Team
zaubert uns nach kurzer Zeit ein wunderbares 5-‐Kilo-‐Spaghetti-‐Nachtessen auf den Tisch. Voll, auf welche
Art auch immer, ergibt sich ein lustiger Spielabend mit gemütlichem Beisammensein. Einige Augen
werden ziemlich schnell kleiner, ob es nur an der Müdigkeit liegt? Um Mitternacht machen sich die Ersten
fertig fürs Bett. Der Kern der Gruppe dreht nun erst richtig auf, doch auch dieser hält nicht so lange durch
wie die Jahre zuvor.
Sonntagmorgen. Toilettenpapier? Fehlanzeige. Leider gab es nur zwei Reserverollen für 26 Personen.
Vielleicht ist das der Ansporn, das Haus so schnell wie möglich zu putzen. Alle wollen in die Beiz. Die einen
geben nochmals Vollgas auf den Brettern, die anderen nehmen es lieber gemütlich. Und das alles wieder
bei schönstem Wetter. Damit Michelle auch einmal eine ruhige Minute hat, wird angeboten mit Jonas auf
eine Skitour zu gehen. Es klappt alles wunderbar, doch als der Steilhang bis zum Treffpunkt ansteht, hat
der kleine Mann keine Kraft mehr. Doch die Rettung ist nah, Sury unser Held hat sich das Snowboard an
die Füsse geschnallt, Jonas kurzerhand Huckepack genommen und ist losgedüst. Eine Abfahrt die Jonas
wohl noch länger in Erinnerung bleibt.
Am Treffpunkt sind alle Autos gepackt und Personen aufgeteilt, so starten wir den Rückweg, der leider
länger dauert als erhofft. Kurze Zeit später hört man vom Rücksitz ein leises Schnarchen.
Ein kleiner Basar zum verteilen der Essensresten schliesst das Skiweekend 2015 ab. Verabschiedet werden
wir mit Migu’s Worten: «So das wars, hiermit ist das Skiweekend beendet.»
Vielen Dank für die Organisation lieber Migu.
Andrea und Debora Wüthrich