Samstagmorgen 05.50 Uhr
Emsiges Treiben vor dem Rest. Kreuz. Was geht denn hier ab? 38 Turnerinnen und Turner
besammelten sich für die diesjährige Vereinsreise. Ungewissheit, Spannung -> wo geht es
hin ?
Aber o Schreck, nicht das Reiseziel wurde von den Verantwortlichen bekannt gegeben, nein,
wir mussten unsere Rucksäcke zusätzlich noch mit Wurst, Getränken und sogar mit Holz
beladen. Das fängt ja gut an! Mit dem Bus, Bahn und mit wenigen Schritten kamen wir ca.
08.30 Uhr in Kandersteg an. Wenige Schritte sei hier noch erwähnt, dies sollte sich
umgehend ändern.
Motto des heutigen Tages “Wandern, Wandern, Wandern, Wandern, ……”.
1 Etappe: Nach ca. 2 Stunden, fast überhängend, (wo waren die Seile?) endlich erstes Ziel
erreicht. Mittagessen (aha, dazu die zusätzliche Last, jetz no säuber brötle), ausruhen,
fachsimpeln usw. Einigen sah man die Strapazen bereits an -> Feiglinge vor dem Wandern,
na ja…Gestärkt machten wir uns auf die 2 Etappe. Nach ca. 1 ½ Std. endlich eine Wirtschaft
in Sicht. Einer war der Meinung, dies sei bereits das Endziel und sprang die letzten Meter
freudestrahlend an allen anderen vorbei. Ha, ha zu früh gefreut. Wir waren froh, als uns der
Wirt ein feines “Zvieriplättli” mit …servierte.
3 Etappe: ” Es geit nume no grad” – diesen Spruch hörte man den ganzen Tag von den
Verantwortlichen. Die letzte Etappe zur Gemmihütte wurde in Angriff genommen. Teilweise
stimmte ja die Aussage ” es geit nume no grad”, aber nur teilweise. Höhepunkt der dritten
Etappe war die Erfrischung im Bergsee………..brrrrrrrr. Müde und glücklich erreichten wir
unsere Unterkunft. Frisch geduscht und nach einem feinen Nachtessen, genossen wir
zusammen den Abend, sangen einige Lieder und gingen früh zu Bett (der erste bereits um
20.30 Uhr!). Der Sprinter lässt grüssen!
Sonntagmorgen bereits um 07.00 Uhr wieder Tagwache!! (Natel ? Wecker ? Merci Migu)
Nach dem Frühstück wählten einige den steilen Wanderweg hinab nach Leukerbad, die
meisten genossen aber die Fahrt mit der Gondel. In Leukerbad stiegen wir in den Car (die
Oberschenkel/Waden sagen Danke), welcher uns in den “Aquaparc in Bouveret” führte.
Schnell war die Müdigkeit des Vortages vergessen. Man sprintete die Treppe hinauf (jooo
stimmt, nid aui), packte sich ein Utensil und rutschte durch die verschiedenen Röhren
abwärts. Es war eine Riesengaudi und alle genossen die Rutschpartien.
Pünktlich um 16.00 Uhr machten wir uns mit dem Car auf die Heimreise. Warum es wohl so
still war ? Glücklich und müde genossen wir im Rest. Kreuz noch einen Schlummertrunk.
An dieser Stelle sei den Reiseleitern Vögele Daniel, Kummli Marco und Kummli Stefan
herzlichst gedankt.
Dank Ihnen durften wir zwei tolle und unvergessliche Tage mit viel Wandern (es geit nume
grad, mir si jo grad dört), Spass (Wasserrutschen wurden ausgiebig genutzt) und
gemütlichem Plaudern, usw., geniessen. Merci no einisch für das tolle Wucheändi !!
Präsi